8. - 9. August IMCS Teffen beim Waldmätteli
Keine leichte Aufgabe, einen Bericht über unser Waldmätteli-Treffen zu schreiben, ohne dass es ein Abklatsch des letzten Berichts wird.
Das war unser 28. Treffen, das 13. beim Waldmätteli. Vermutlich haben die Nerven der OK Mitglieder ordentlich geflattert, die Wetterprognosen waren schliesslich
alles andere als verheissungsvoll. Aber der Samstag begann unter einem prächtig blauen Himmel und es wurde ordentlich warm.
Bald trafen auch Kollegen, Kolleginnen unseres Gastclubs, des MC Heimberg ein und begannen mit dem Aufbau ihres Info-Zeltes.
Dann lief dort auch schon der Laptop und offenbar gab es interessante Bilder zu sehen. Die beiden Buben in der Diashow wirken jedenfalls konzentriert.
Auch Tom baute sein Zelt auf und machte einem gluschtig mit seinen Carbon Teilen. Aber auch die neumödigen Batterien, mit der gewaltigen Leistung und dem geringen Gewicht
mussten inspiziert sein.
So manchem Töffler war es schlicht zu heiss, der Ansturm hielt sich jedenfalls in Grenzen. Trotzdem hatten die Platzanweiser ordentlich zu tun,
mussten so manches Brättli unter einen Seitenständer legen. Wer mal da war, wusste bald einmal die Vorzüge des Waldmätteli zu schätzen, denn schon ab ca. 14:00 kann man
jeweils im Schatten sitzen und dann ist da noch dieses leise kühlende Lüftchen. So können die Gäste in aller Ruhe das Geschehen auf dem Platz verfolgen und diskutieren.
Für den grossen oder kleinen Hunger war die Küchencrew ordentlich gefordert.
Viele Maschinen erstrahlten im Vollglanz und man kann bloss erahnen, wie viele Stunden da geputzt und poliert worden ist. Schliesslich war auch dieses Jahr
der Wettbewerb um den schönsten Töff ausgeschrieben. Wie immer amtete das Publikum
als Jury und schön ist bekanntlich was gefällt.
Um ca. 19:00 dann die Preisverteilung. Hier sehen wir die Pokalgewinner:
Weiteste Anfahrt Damen:
Mona Hefti aus Siebnen, 200km. Eine Wiederholungstäterin, Siegerin vom letzten Jahr
Weiteste Anfahrt Herren:
Dirk Junker aus D-Schauenburg, 663 km (ganz rechts auf dem Bild)
Schönstes italienisches Motorrad:
1. Rang: Peter Hösle vom Spiegel, Laverda 1200 TS (in der Mitte)
2. Rang: Kurt Blum aus Zäziwil, Moto Guzzi Falcone 500, JG 67 (zwischen Peter und Dirk)
3. Rang und Gewinner des Preises
Extremstes Motorrad:
Rolf Rufener aus Steffisburg, Moto Guzzi Transconti 850 (links auf dem Bild, auch ein Wiederholungstäter)
Es sollte nicht sein, dass man nach dem Einnachten um das Lagerfeuer sitzen konnte. Ein nachhaltiger Gewittersturm tobte über dem Waldmätteli.
Nur dank einem beherzten Einsatz einiger Gäste, welche sich im entscheidenden Momen
ins Gestänge hängten wurde das Info Zelt des MC Heimberg nicht weggeblasen.
Was ist doch eine Bar in einem solchen Moment für ein wunderbarer Zufluchtsort. Irgend etwas im Rostlöser oder wie die Getränke sonst noch alle hiessen, löste
irgendwie auch die Zungen und Gespräche begannen zu fliessen. Gespräche über die letzten Pässefahrten, über Umbauten, Krankheiten über Ferienpläne, Gespräche eben.
Und Peter, Daniel oder sonst jemand vergassen nicht, immer wieder den den gewaltigen Wassersack in der Plane über dem Eingang zu entleeren..............
Der Sonntag begann friedlich. Die Übernachtungsgäste krochen aus den Schlafsäcken und Kaffee war ein begehrtes Getränk. Langsam belebte sich der Platz wieder,
auch dank dem Bikerzmorge. Ganz erfreulich, dass sich immer mehr "Zäziwiler" bei uns treffen, dass auch Kinder dabei sind.
Ganz flott, all die Mitglieder des MC Heimberg, die den Weg nicht
gescheut haben. Über Mittag war auch die Küche nochmals gefordert.
Aber dann begann sich der Platz langsam zu leeren, fleissige Hände begannen mit wegräumen, aufräumen, putzen........
Ein herzliches Dankeschön an alle die gekommen sind, ob als Stammgast oder
einfach so.....
Danke OK, Helferinnen Helfer, war doch schön, dieses Wochenende im Waldmätteli, sollte man noch ein paar Mal erleben können!
Ciao tutti, ci vediamo l'anno prossimo.
Text: Peter Hürlimann