Rückblick 2008
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OTM Fribourg 29.
+ 30. März
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Rundgang am Sonntag Vormittag: der Zuschaueraufmarsch
hält sich in Grenzen. Am Samstag sei es besser gewesen, hört man da
und dort. Wird gekauft? "Tote Hose" meint Daniel
Blanchard. Schwierig zu sagen, wie es anderen Anbietern
ergangen ist. Mir fällt auf, dass Anbieter fehlen, welche man vor
zwei oder 3 Jahren noch gesehen hat. Sind dafür andere da, mit
Modellautöli zum Beispiel?

Plötzlich wird mir bewusst, wie gleichgültig ich an wunderschön
hergerichteten Motorrädern und Autos vorbeigehe, sie nicht wahrnehme.
Abgestumpft, übersättigt, noch nicht wach, was ist los?
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Immerhin ist der Puls bei diesem Anblick rasant angestiegen.

Er hat sich auch am MV Stand nicht beruhigt, denn auf gut
deutsch heisst es doch:
if ever a name spelled magic, it must be MV Agusta.
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Immer wieder besonders, immer wieder interessant ist der Stand des
IMCS. Allein schon durch seinen Standort wirkt er wie eine Insel.
Nur, wie soll man Personal und Besucher voneinander unterscheiden?
Sorry, mit meiner Kamera ist keine Gesamtaufnahme möglich, hier
trotzdem ein paar Eindrücke.
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Cucciolo, ganz keck im Zentrum. Ein typischer Zeuge seiner Zeit.
Aus heutiger Sicht kaum mehr nachvollziehbar, aber selbst dieses
bescheidene Pfupferli blieb für viele unserer Väter ein
unerfüllbarer Traum.
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Ducati 450 Racer, ein Umbau mit dem speziellen Rahmen, Laverda
Formula 500, beide aus dem Fundus von Urs Graf.
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Ein Projekt von Walter Fricker
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Ducati
750 S, mit akribischen Geschick von Thomas Federli
hergerichtet. Im Road Test Annual von 1975 fasste der Tester seine Eindrücke
zu diesem Motorrad folgendermassen zusammen: If you need more performance or thrills,
join the RAF.
Was würde wohl dieser Tester heute sagen, wenn Strassenmotorräder
mit 180 PS vielleicht noch ein müdes Lächeln bewirken?
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Text / Bilder: Peter Hürlimann
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