Rückblick 2008
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2 Tagesausfahrt 14. - 15. Juni 08
Stärnefeufi!!! Gibt das wieder so einen Wassersportanlass wie letztes Jahr?
Die Wetterkarten verheissen nichts Gutes, zumindest für den Sonntag nicht.
Henusode, unter der Haut sind wir ja wasserdicht, und im Goretexzeitalter lässt es sich mit fast allem leben.
So wie ich dachten 10 weitere getreue Clubmitglieder. Möglich, dass sich ein paar weitere Interessierte von Danis wie
immer speziellem Einladungstext ins Bockshorn jagen liessen!
Lasst's euch gesagt sein:
DANI IST EIN VERANTWORTUNGSBEWUSSTER FAHRER UND TOURENLEITER, DER SEINE RENNINSTINKTE AUSSCHLIESSLICH AUF DER RENNSTRECKE AUSLEBT!!!
Auf unserer Internetseite kann man unter "Club, Versuch einer Erklärung"
etwas über die Bedeutung des Kürzels IMCS nachlesen. IMCS definiert sich
sicher NICHT als Interessengemeinschaft- Müder- Caffee-Schlürfer!
Solange ich als alter Knochen samt Sozia, mit meinem 30 Jahre alten Radiator,
OHNE Schmetterlinge im Bauch mithalten mag, kann's ja mit dem
Tempo so schlimm nicht sein, oder??
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In Erlenbach war die Beiz zu.
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Genug der Schelte wegen der doch mageren Teilnehmerzahl, aber es
muss gesagt sein: wer nicht dabei war hat 2 wundervolle Tage verpasst.
Bei richtig tollem Motorradwetter ging's von unserm Stammlokal aus
los Richtung Simmental. In Zweisimmen angekommen, artete der verdiente Kaffeehalt fast in eine Shoppingtour
aus, nachdem die beste aller Sozias (meine Luzia) ein Paar Schuhe gesichtet
hatte, die noch in ihrem Sortiment fehlen. (Na ja, andere kaufen
jeweils gleich Motorräder und dazu noch alte........... tzzzz!!)
Über den fast verkehrsfreien Col de Pillon und den Col de la
Croix (Ruth, jetzt weiss ich endlich wo der Chrützlipass ist!)
ging's runter ins Wallis. Herrlich, das tiefe bollern der Ducatis von Dani und
Thomas, das Grollen von Jacques Guzzi, Ruths Aprilia und der Susi von Andi.
Dazwischen als Sopran das helle Kreischen von Grafs Suzuki. Dieser akustische Genuss kommt halt nur dem zuteil, der als Schlusslicht
figuriert. Meine Schnuregyge war akustisch eh praktisch inexistent.
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Das Wallis, keine leichte Aufgabe für einen Tourenführer. Schier endlose Geraden, bei unseren
Tempolimiten und das mit Dingern welche die erlaubten Geschwindigkeiten locker um das doppelte übertreffen.
Am Fuss des Simplon das verdiente Mittagessen, aber erst nachdem wir
Jacques wieder eingefangen hatten, welcher angeblich die Einspritzdüsen seiner Cali
wieder mal durchspülen musste. Erstaunlich was so ein Eisenhaufen leisten
kann, wenn man weiss für was der Drehgriff auf der rechten Seite da ist.
Durch die immer wieder sehenswerte Gondoschlucht und das Val Divedro nach
Domodossola, wo Henry und Andi auf den etwas kürzeren Weg zum Tagesziel
abzweigten. Falsche Wahl! Was nach der Fahrt dem Lago Maggiore entlang folgte war schlicht und ergreifend
das absolute Sahnehäubchen dieser Tour. Links rechts links rechts durch diese wahrscheinlich malerische
Landschaft, hab's nicht gesehen, rauf runter, und wieder links
rechts, wie Rock and Roll, nur schneller. Motorradfahren in seiner reinsten Form. Und dazu
noch,....man möge mir's verzeihen,....zwei herrlich formvollendete Pos vor
mir, nämlich jener der Aprilia und jener ihrer Fahrerin! Auf die Gefahr hin als Lustmolch
abgestempelt zu werden... Göööttlich!!!
Durchs Centovalli kamen wir zwar müde aber zufrieden im Hotel Della Posta
an, mit seinen schönen, sauberen Zimmern. Köstlich kühles Bier und
ein wirklich feines Essen samt angeregten Benzin und anderen Gesprächen beendeten den Tag.
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Der Zweite Tag ist schnell erzählt. Nämlich.....ihr ahnt es...
Regen!!! Und zwar richtig. Ab auf die Autobahn, Richtung Gotthard,
nur schnell ans Trockene! Nach dem Tankhalt bei der Raststätte Gotthard Süd der
durchschlagende Beweis: Goretex ist nicht gleich Goretex und......eine Honda CBX läuft auch mit einem Anteil Diesel einwandfrei
weiter!!!! Ich Döskopf!!
Bei einem platten Hinterreifen sieht's dann doch ein wenig anders
aus. Das musste unser Andi diesseits des Tunnels erfahren. Aber schliesslich haben wir ja Ducatifahrer unter
uns, und besonders die rennfahrende Gilde ist bekanntlich für alle Fälle gerüstet.
Da ist so ein platter Reifen eine Bagatelle, gell Daniel!! Das
Geheimnis: das Richtige dabei haben!
Und das meine Freunde, das macht unsern Club aus: EINER FÜR ALLE
UND ALLE FÜR EINEN!!
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Text: Fritz Mosimann / Bilder: Urs Graf
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