Schlussfahrt In den Jura 4.
& 5. Oktober 08 |
Es war einer jener Morgen an welchen man keinen Käsereihund vor
die Türe gejagt hätte, als sich der IMCS zu seiner Schlussfahrt
aufmachte. Hier eine aufschlussreiche Aufnahme vom Wetterradar,
der Blick aus der Schreibstube des Autors um etwa 7.45, das
Thermometer im Hauseingang und noch ein Stimmungsbild zu den
Wegverhältnissen.
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Treffpunkt beim Restaurant Sonne in Aarberg. Trübes Wetter, kein
Grund für trübe Stimmung unter den Teilnehmern, im Gegenteil....
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Von allen sehnlichst erwartet, der erste Halt beim Hotel de l'Ours
in Bellelay. Es haben nicht alle Heizgriffe, und wenn man den
Pierre Pertuis freiwillig auslässt, müssen die Verhältnisse
wirklich widerwärtig gewesen sein. Chocolat Chaud war ein
begehrtes Getränk und es gibt nichts, was sich mit einen Stück
Wedeledraht nicht reparieren lässt. Viel hat wirklich nicht
gefehlt, und wir hätten die Herberge so angetroffen. Rundum auf
den Feldern lag Schnee...
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Die Strecke ist abwechslungsreich und interessant, mit Ausnahmen
fernab vom Verkehr und hat es verdient, bei günstigen
Verhältnissen unter die Räder genommen zu werden. Am Samstag
ging man wohlweislich recht verhalten ans Werk.
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Der nächste Halt, Restaurant L'Orée du Bois in Blamont. Fast
unmerklich, während unsere Aufmerksamkeit dem Menü galt,
(Terrine Maison, saucisse de Morteau, Pommes de Terre,
Concoillotte chaude und Dessert) verbesserte sich das
Wetter.
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Auf der Schlussetappe erlaubten die Strassenverhältnisse doch ab
und zu eine zügige, wenn auch nicht eine beherzte Gangart. Hier
ein kurzer Blick auf unser Domizil und seine Umgebung.
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Nach dem Zimmerbezug und einer willkommenen Ruhepause folgte das
ersehnte Apéro am Karpfenteich und wie man sieht, Elisabeth war
stark beschäftigt mit einschenken.
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Hier am Karpfenteich bei Elisabeth und Werner Glauser waren
der Regen, die Kälte, der Schnee auf den Feldern zwischen
Bellelay und Saignelégier schon vergessen.
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Karpfen sind wohl ein beherrschendes Thema in dieser Gegend. Schon
das L'Orée du bois wollte uns mit Carpes frites verwöhnen. Carpes
frites war jedoch für das Nachtessen vorgesehen. Es wurden
zahlreiche Menü 2 mit Carpes serviert. Das Urteil: was ich gehört
habe, verhalten begeistert.
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Biecht auf dem
Sattel am Sonntagmorgen....es ist doch noch Herbst!!!!!!!
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Hier endet meine Erzählung. Kurz vor 8.oo begann ich meine
Heimfahrt. Die Sonne blinzelte gerade über den Horizont, und es war
saukalt. Im Sornetal lag dicker Nebel, das Visier hat sich
beschlagen, ist gefroren, die Sicht war minimal. Ab Bellelay wurde
es besser und kurz vor Bern schaffte die Sonne endgültig den
Durchbruch, ein prächtiger Finish.
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Ein herzliches Dankeschön den Organisatoren Daniel und Jacques. Zu
solchen Erlebnissen kommt man nicht einfach so und nicht alle Tage.
Die Beizen rekognoszieren am Dienstag mit Jacques, da waren die
Strassen trocken.....
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Text: Peter Hürlimann / Bilder: Martin Huber
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