Rückblick 2006
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Factory-Tour Italien 3. - 4. März
Organisation: Ducati Club Schweiz
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Reiseprogramm:
Freitag: Start 5 Uhr auf
dem Areal der Firma Planzer Villmergen
Besichtigung MV Agusta in Varese
Mittagessen in Mandello del Lario
Besichtigung Moto Guzzi, Windkanal & Museum
Nachtessen & Übernachtung in Bologna
Samstag: Besichtigung Moto Morini
Mittagessen in Bologna
Apéro, mit anschliessender Information über Ducati,
organisiert von Motorimport SA in Manno
Rückfahrt nach Villmergen.
Nachsatz: Achtung! Die Motorradwerke behalten
sich kurzfristige
Absagen der Führungen vor.
Reisebericht:
Mit diesem gewaltigen Wintereinbruch hatte wohl niemand
gerechnet, mit Stau auf der Autobahn um 4.30 Uhr wegen langsamen Schneepflügen
schon gar nicht und deswegen traf die kleine Truppe aus dem Emmental
mit Verspätung ein. Kaum war der komfortable Bus unterwegs wurden
auch schon Kaffee und Gipfeli serviert.
MV Agusta
Bald war auch schon eine Programmänderung fällig. Bei MV waren
angeblich Investoren zu Besuch, eine Werksbesichtigung wurde
deshalb abgelehnt.
Das kreativ gestaltete MV Musem in Cascina Costa (klick)
erwies sich als sehenswerte Alternative. Sowohl bei den
Motorrädern als auch in der Welt der Helikopter gab es zahlreiche
Leckerbissen zu bewundern. In der Motorradwelt hat der Name MV
Agusta einen besonderen Klang und weckt Erinnerungen an gloriose
Siege auf der Rennstrecke. Wie sieht es heute aus? (klick)
Man hätte noch lange verweilen mögen, aber es galt auch ein
Programm einzuhalten.
(sorry, keine Bilder)
Moto Guzzi
Eher kühl, abweisend, wirkt das Moto Guzzi Werk. Eher kühl
auch der Empfang und wehe, wer während der Führung nicht dem
vorgesehenen Pfad folgt, wird gnadenlos zurückgepfiffen. 
Auch
Moto Guzzi hat eine ruhmvolle Vergangenheit und endlich bietet
sich einmal die Gelegenheit, den geheimnisvollen Windkanal zu
besichtigen. Wer hätte gedacht, dass damals sogar die Galletto darin
getestet wurde.


Eher fantasielos sind die Motorräder aufgestellt.
Die Favoritin des Authors 
Wenigstens die alten Champions haben Podestplätze.


Der V 8 Motor ist noch heute ein Leckerbissen.

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Bologna & Moto Morini
An dieser Stelle bittet der Author um Nachsicht. Erstens ist
er hoffnungslos italophil und zweitens seit bald 30 Jahren auch
noch Morinista. Seine Sicht der Dinge ist möglicherweise unscharf
und zu rosig.
Am Ducati Werk vorbei, ganz in der Nähe fanden wir das Hotel.
Nach dem Zimmerbezug traf man sich zum Apéro und über waseli was
wurde da wohl diskutiert? Ein paar Schritte weiter kamen wir voll
in den Genuss der italienischen Küche........Mamma mia!
Nach dem Frühstück reichte es noch zu einem Besuch im
Ducatilädeli. Wer da wohl standhaft blieb, ohne Einkauf?
Die grosse Spannung, der Besuch bei Moto Morini lag noch immer in
der Luft. Moto Morini, besonders in der Schweiz, hat eine
zersplitterte aber dennoch verschworene Fangemeinde. Vor 30 Jahren
entsprach der Prestigewert einer 350 er Morini etwa dem eines
Match Box Autöli. Dennoch gab es Käufer und weshalb wohl? Für
die Morini gelten andere physikalische Gesetze und Holger Aue
erklärt es so. (klick)
Und glaubt mir, der kriegt die Kurve, weit aussen, aber er kriegt
sie.
Guido Berti, Managing Director und Natalina Nanni, Export
Department, waren sich nicht zu schade, unsere Gesellschaft
handfest zu begrüssen. Franco Lambertini, schon 1970 der
Motorenvater, musste sich leider entschuldigen lassen. Ein
fachkundiger Experte war trotzdem zur Stelle.
Guido Berti
Natalina Nanni

Unser Präsi mit dem akribischen Blick


Gegenwärtig entstehen Pro Arbeitstag ca. 15 Motorräder.

Der herzliche Abschied mit Leckereien und Caffè

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Motorimport SA & retour in den Winter
Nach einem reichhaltigen Apéro erfuhren wir das Neueste aus dem
Ducatiwerk. (sorry, keine Bilder, keine Notizen)
Danach ging es zurück in Richtung Villmergen.
Mir fehlen heute noch die Worte
Reisebus mit Polizeieskorte.
Nach Ausweis und Gewichtskontrollen
durften wir dann weiterrollen.
Villmergen lag inzwischen unter einer dicken
Schneedecke. Schneeräumen war angesagt und die kleine Truppe aus
dem Emmental entging nur mit viel Glück der Übernachtung in der
Zivilschutzanlage.
Ein herzliches Dankeschön an Urs Meier und sein
Team für diese fabelhafte Reise.
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Text / Bilder: Peter Hürlimann
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Hier ist ein
Link zur Homepage des Ducati Club, für mehr Fotos.
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