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Italo-Moto-Club-Schweiz

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Rückblick 2007

 

 



   

 


Forza Bimota

1000 Km Hockenheim mit dem Bimota-Club Deutschland

Die Freude war groß als Bimota Italien dem Bimota-Club Deutschland mitteilte, daß 2 DB 5 SR für das Rennen in Hockenheim zur Verfügung gestellt werden. Am Freitag, den 23.3.2007 konnten dann auch die Motorräder aus Rimini abgeholt werden. Angekommen an der Rennstrecke zum freien Training am 24.3.2007 war das Erstaunen riesig. Die Motorräder wurden ausgepackt und auf allen Gesichtern war ein Lächeln zu sehen. Die Kommentare fielen eindeutig aus,„ Sind die schön, sooo... schön".
In der Tat. Mit so schönen nagelneuen Motorrädern hatte keiner gerechnet. Doch die Ernüchterung kam schon bei den ersten Probefahrten. Eine nicht so gute Abstimmung und ein paar Kinderkrankheiten waren dabei. Kopf hoch hieß die Devise, wir haben noch 2 Wochen bis zum Rennen!! K-Freitag war es so weit. Durch Höchstleistung von Gregor Prokop (Team 1) und Jack Müller (Team 2) standen perfekt vorbereitete Motorräder in Hockenheim zur technischen Abnahme durch die Kommissare bereit. Die wollten die Motorräder gar erst nicht abnehmen sondern gleich zu Hause ins Wohnzimmer stellen mit dem
Kommentaren, „sind die schön". 
Sonnabend morgen 8 Uhr ging es los. 150 Teams am Start. Bimota mit dabei! 3te Runde, Team 1 der erste Sturz, Hektik in der Box brach aus, der Schaden war aber nicht so schlimm und es ging nach kurzer Zeit wieder auf die Strecke. Bei Team 2 alles im Lot . Armin und Fritzhaben konsequent ihre Runden gedreht. Team 1 wechselte von Rudi auf Gerd und auch hier lief es wieder rund. Doch dann kam die 52te Runde. Eine Bimota kommt nicht an. Schade, Team 1 war wieder gestürzt, konnte sich aber noch an die Box retten. Sofort gingen die Mechaniker ans Werk und schafften das, womit keiner gerechnet hat. Nummer 194 lief wieder und nachdem der Kies auch noch entfernt wurde, ist das Rennen mit 12 Runden Rückstand zum Team 2 wieder aufgenommen worden. Runden später hatte sich die Panik wieder gelegt. Boxenstops und tanken der einzelnen Teams gingen nun routinemäßig vonstatten und bei beiden Teamchefs Gregor und Jack kehrte Zuversicht ein, daß man die Dauerprüfung von 179 Runden doch beenden können würde und damit laut Reglement in die Sonderprüfung kommen müßte, um das Rennen ordnungsgemäß zu beenden. Ein tragischer Unfall beendete dann die Dauerprüfung. Ein Buell-Fahrer kam in der Ameisenkurve zum Sturz und verstarb an der Unfallstelle.

Wir gedenken Toni!

Nach der roten Flagge breitete sich Unwissenheit aus wie es nun
weiter gehen würde. In dieser Zeit waren beide Bimotas in der Box zum auftanken und zum Reifenwechsel, die Continental dem Club gesponsort hatte. Hier war nun gar kein durchkommen mehr. Die Box voller Schaulustiger in großer Bewunderung der DB 5 SR`s. Und wieder fielen die Kommentare eindeutig aus, „sind die schön, soooo.... schön". Die Rennleitung gab nach ein paar Minuten durch , daß alle Teams sich fertig machen sollten für die Sonderprüfung. Sie findet also statt. Ja, beide Teams sind dabei. Wow!!!
1 Stunde später: Le Mans Start, Boxen geschlossen, nur die jeweiligen Fahrer der Teams dürfen in der Boxengasse sich befinden. Team 1 Rudi fährt als Erster, im Team 2 Fritz! Das Reglement sieht vor, daß der Fahrerwechsel in der 6sten bis 8tenRunde vonstatten gehen muß. Eigentlich nicht weiter schwierig. Doch was für ein Mißverständnis!! Rudi von Team 1 kam in der 5 Runde schon rein um zu Wechseln, stand nun vor der Box, während Gerd noch die Tafel mit der Anzeige „Rudi In next Turn" auf die Strecke hielt. Kollektives Gelächter auf der Tribüne, blankes Entsetzen bei beiden Bimota Teams und intergalaktische Krise bei Gerd, als er merkte das Rudi schon da war. Jetzt kannte jeder Bimota und konnte die Maschine mit der Nummer 194 allein in der Boxengasse bewundern. Also Gerd rüber zu Rudi, der schon absteigen wollte und ihm klargemacht er hätte noch eine Runde zu fahren. Rudi wieder raus und in der folgenden Runde wieder zum Wechsel rein. Was für ein Zeitverlust. Umso mehr ist es zu würdigen das Team 1 noch den 27igsten Platz belegt hat, weil sie auch noch eine 30 Sek. Strafe bekamen. Team 2 ist zwar ein bißchen langsamer gewesen, hat aber Dank keiner Strafe den 25igsten Platz belegt. Beide Motorräder in der Wertung, Dauerprüfung und Sonderprüfung überstanden. Das erste Mal dabei. Vorher schon der Meinung ausgesetzt, daß diese Motorräder es nie schaffen würden, geschweige denn ankommen würden. Riesen Freude bei allen Beteiligten und Dank an Bimota Italien sowie unseren Sponsoren.
Insbesondere dem Italo-Moto-Club- Schweiz, die extra am Sonnabend zum Rennen mit einem dicken Scheck ankamen. Großen Einsatz und starke Nerven aller Teammitglieder, die diesen Event so Großartig werden ließen!! Wahnsinn!!! Es wäre zu Wünschen dieses Rennen nächstes Jahr 2008 wieder mitzumachen. Natürlich mit Bimota!

Eine Nachlese zum 1000Km Rennen Hockenheim von Ulf Willebrand

Anmerkung von Jack:

Nach anfänglichen Schwierigkeiten die durch den Osterverkehr hervorgerufen wurden (wir hatten nur ca. 1 Std. bis zur technischen Abnahme und mussten noch Reifen wechseln und der Tacho ging nicht, und die Hinterachse klemmte) sind wir in letzter Minute in die technische Abnahme gerollt - ab da lief allerdings alles wie geplant.


Ich möchte nochmals das Engagement von Harry Folger und Malte Jacobi bei der Vorbereitung erwähnen. Die Fa. Audi Neumayr hat uns stets voll unterstützt. Ohne dem Engagement von Ernst Albrecht und Luggi Rieg hätte der Event aus logistischen Gründen nicht geklappt. Team 1 mit Gregor hat immer den nötigen Power beigetragen und Team 2 hat die Kommunikation mit Rimini 
vorangetrieben. So haben wir gemeinsam unser Ziel erreicht und ich möchte an alle nochmals DANKE sagen. Danke an die 
Mechaniker und Ingenieure und Photographen und an alle die beteiligt waren.



Forza Bimota und mercy

Jack

Text: Ulf Willebrand / Jack // Bilder: Fritz Mosimann

               

 
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