Sommerausfahrt 30. Juni - 1. Juli |
Also gleich eins zum Voraus: Unsre Klamotten
wurden bei dieser Ausfahrt beidseitig nass, am Samstag von innen,
Tags darauf von aussen! Und zwar aufs heftigste.
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Nun mal aber der Reihe nach. Unter der kundigen Führung unsres
allseitig geschätzten Henry verschoben wir uns wahrlich sehr sehr
gesittet durch die Kantone Solothurn, Aargau und so glaub ich
wenigstens Baselland Grobe Richtung Schwarzwald. Unser Geschätzter
Tourguide hatte insofern ein wenig Pech mit seiner Routenwahl,
weil wirklich in jedem zweiten Kaff irgend ne Baustelle oder ein
Käferfest auf dem Weg zum verdienten Kaffeehalt lauerte! Beim
selbigen versuchte unser Daniel in seiner gewohnt zärtlichen Art,
Henry davon zu überzeugen, doch bitte seine absolute Gesetzestreue
hinsichtlich der Tempolimiten ein kitzekleinwenig zu
vernachlässigen. Und tatsächlich! Unser Opa liess seine Olle
förmlich fliegen. |
Nun kam wirklich Freude auf, in flottem Swing kurvten wir über
herrliche Strassen um die Gegend Tittisee, Schluchsee durch diese
bemerkenswert schöne Gegend. Und was noch bemerkenswerter war:
Trotz der geballten Ladung italienischer Technik keine einzige
Panne!!Gehört in den Geschichtsbüchern vermerkt!! Hätte auch
nicht helfen können wie gewohnt, weil mein frisches Moped nicht
mehr soooviele „gäbige“ Schrauben hat. Der Jacques hat sogar genug
getankt und Urs und seine holde Elisabeth haben nichts verloren
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Am Abend dann bezogen wir in einem überaus sympathischen kleinen
Hotel mit dem bezeichnenden Namen Schwalbennest unser
Nachtquartier mit zwar kleinen aber sauberen Zimmern. In Sachen
Essen ist diese Gegend halt wirklich jeden Euro wert, es hatte für
jeden Geschmack etwas Passendes, und manchmal sogar in ungewohnten
Kombinationen. Oder hat schon jemand von euch Fisch mit Rösti
und Zwiebeln bestellt? Passt aber. Im Verlauf des Abends wurden
natürlich mit jedem Glas Bier oder Wein die Motorräder schneller
und schneller, die Bremsen besser und besser. Von den Frauen ganz
zu schweigen, wir hatten zumindest fünf oder sechs potentionelle
Miss Schweiz-Anwärterinnen am Tisch, die adrette Serviertochter
nicht mitgezählt. Bei den anwesenden Herren der Schöpfung nützt
natürlich auch der härteste Schnaps nichts mehr, wir können nicht
mehr schöner werden!! |
Der Rest ist schnell erzählt: Schon am späten Abend hat uns der
Regen in die Heia getrieben, und die Chose wurde auch am Morgen
nicht besser. Nach einem reichhaltigen Morgenessen machten wir uns
schnellstmöglich aus dem Staub sprich Regen, Richtung Heimat. Mann
war ich nass! Aber schön war's doch, Danke Henry! |
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Bericht: Fritz Mosimann / Bilder: Fritz Mosimann |
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