Aarefahrt vom 18. Juli
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Bern, die Stadt die man doch sooo gut kennt, oder etwa doch nicht?
Jedenfalls vermag dieser Anblick immer wieder zu
beeindrucken. Ist es nicht so, dass man auf Reisen, in einer Stadt
gerne einen Stadtführer kauft, eine Stadtrundfahrt macht und mit
Ahh und Ohh die altehrwürdigen Gebäude betrachtet. Warum denn nicht
auch in Bern?
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Am 18. Juli bot sich die Gelegenheit, Bern
aus einer eher ungewohnten Perspektive zu betrachten und ein Boot
voll Mitglieder des IMCS und Angehörige haben dieses Angebot
genutzt.
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Leider haben einige Misstöne diese Fahrt begleitet. Anfänglich
schien alles perfekt, 11 Anmeldungen, Platz für 11 Passagiere.
Eigentlich durch Zufall und in letzter Minute wurde bekannt, dass
die Bootsbesatzung neuerdings aus 3 Mann besteht, mit bloss noch
10 Passagieren. Klaus hat darauf in grosszügier Weise auf die
Teilnahme verzichtet und damit begreiflicherweise auch Luisa. |
Die Fahrt begann beim Schwellenmätteli. Die Crew wurde gleich mit
einem recht anspruchsvollen Manöver gefordert, um das Boot sicher
in die zügige Strömung zu lenken. Dann glitten wir einfach so an
Bern vorbei....... |
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Nydeggbrücke, (wer weiss denn schon, dass dies bis ca. 1890
europaweit keine Brücke mit einem grösseren Steinbogen gab) die Untertorbrücke
mit der Felsenburg daneben, der filigrane Bogen der
Kornhausbrücke... |
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Umsteigen beim Stauwehr Engehalde. |
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Umsteigen vor der Brücke Worblaufen. Die Wellen unterhalb der
Brücke waren für eine sichere Durchfahrt schlicht zu hoch.
Worblaufen, wir erinnern uns an das verregnete IMCS Treffen anno
2002. (siehe Bild von damals.) |
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Kaffehalt in Reichenbach |
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Das Ansinnen dieses Ruderknechts, die
Aarefahrt für ein Jahr auszusetzen wurde vehement bestritten. Im
Gegenteil, dieser Anlass wird sehr geschätzt und die Wiederholung
wird energisch gefordert. Der Vorstand hat inzwischen die Situation
besprochen. In Zukunft wird es Platz haben für alle Angemeldeten.
Bei Bedarf wird ein zweites Boot angefordert und die Vereinskasse
wird den Saldo übernehmen.
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Kurz vor 13.00 hat das Boot beim Landesteg des Wasserfahrvereins
Bern-Neubrück angelegt. Hier nahmen wir Abschied von der Crew des
Pontonierfahrvereins Worblaufen. Beim Restaurant Neubrück erwartete
uns der resevierte Tisch. Hier waren die Chübeli waren ganz
besonderer Art und es gab Gäste, die kauften den Inhalt und das
Glas. Das Warten auf die Erzeugnisse aus der Küche gestaltete sich
ausgesprochen kurzweilig, es wurde recht unterhaltsam geplaudert,
kann man wohl sagen. Zurück zum Bus wählten alle den Weg durch
den Wald, ca. 20 Minuten bis zum P&R Neufeld und auch die Probleme
mit dem Billettautomaten erwiesen sich als lösbar.
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Text: Peter Hürlimann / Bilder: Lilo Iseli, Peter Hürlimann
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